Tierphysiotherapie HR® Inga Wiland

Schwimmtherapie

Die Bewegung in warmem Wasser ist eine der effektivsten Therapiemaßnahmen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Durch den Auftrieb des Wassers kommt es zu einer verminderten Belastung der Gelenke bei optimaler Beanspruchung der Muskulatur.

Im 25-27°C warmen Wasser entspannt sich das Muskelgewebe und der Hund trainiert durch das Schwimmen nahezu alle Muskeln des Bewegungsapparates. Dies ist wichtig für den Muskelaufbau (auch bei Gelenk- und Rückenerkrankungen, da die Muskulatur den knöchernen Bewegungsapparat stützt) und fördert die Kondition. Zudem wird die Mobilität der Gelenke positiv beeinflusst.

In meiner Praxis wird der Hund über eine Hebeanlage, auf der er gesichert steht, ins Wasserbecken gehoben. Durch das gesteuerte Absenken der Hebeanlage ins Wasser kann ich entscheiden, ob der Hund schwimmen muss, oder nur bis zu einer bestimmten Tiefe im Wasser steht und ich so manuell Bewegungsübungen mit ihm machen kann.

Um das Training zu intensivieren, kann eine Gegenstromanlage einschaltet werden oder über diese, durch Sauerstoffzufuhr, ein Whirlpooleffekt erzielt werden, der wie eine Tiefenmassage auf Muskulatur und Nerven wirkt.

Jeder Schwimmtherapie geht im Regelfall eine 10-15minütige Magnetfeldbehandlung voraus, um den Körper leistungsbereiter zu machen.

Die Schwimmtherapie kann eingesetzt werden bei:

  • fast allen Gelenk- und Rückenerkrankungen z.B. Spondylose, Bandscheibenerkrankungen, HD, Arthrose, OCD, Kniescheibenproblemen, Kreuzbandrissen, Ellenbogendysplasie, u.v.m.
  • Rückbildung der Muskulatur (Muskelatrophie) z.B. nach Operationen oder bei krankheitsbedinger Muskelatrophie
  • Bewegungsstörungen oder Bewegungsschmerzen
  • neurologischen Ausfallerscheinungen , z.B. Lähmungen
  • Muskelverspannungen
  • zur Leistungs- und Konditionssteigerung z.B. bei Sporthunden